Untertürkheim

Weinfest und Kirbe in Untertürkheim

Weinfestverein Untertürkheim e.V.

Weinfestverein
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Willkommen zum Weinfest und Kirbe in Stuttgart-Untertürkheim

TraubenWeinfest-Logo

PROGRAMM 2010

 46. Untertürkheimer Weinfest 
Weinfest und Kirbe 2010
www.wir-holen-die-Sektbar-nach-oben.de
Fr. 17.Sep. bis Mo. 20. Sep. 2010

Ort: Kelter der Weinmanufaktur Untertürkheim
70327 Stuttgart-Untertürkheim
Strümpfelbacher Straße 47

DONNERSTAG 16. September 2010

8:00 - 17:00 Uhr: Krämermarkt Untertürkheim in der Wallmerstraße
zwischen Schlotterbeckstraße und Oberstdorfer Straße in Untertürkheim
Aufwärmstube mit Maultaschen und Kaffee und Kuchen in der Wallmerkirche

FREITAG 17. September 2010Traube 2009

17:30 Uhr Eröffnung des Untertürkheimer Weinfestes und Aufziehen der Weinfest-Fahne  vor dem Rathaus Untertürkheim mit dem Musikverein Untertürkheim sowie Böllerschüssen des  Schützenvereins Untertürkheim

19:00 Uhr Eröffnungsfeier in der Weinmanufaktur Untertürkheim,
* mit dem Musikverein Untertürkheim
*
* Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Fritz Warth
* Grußworte der Stadt Stuttgart
*
* Auftanzen der Riesentraube
*

MVU Kirbe
Fotos:Enslin

SAMSTAG 18. September 2010

ab 14:00 Uhr Manufakturweine genießen in der Kelterhalle in entspannter Atmosphäre

15.00 Uhr  Programm

16:00 Uhr Ortsführung durch Untertürkheim mit dem Bürgerverein Untertürkheim e.V.
               >> Start an der Weinpresse vor dem Bahnhof Untertürkheim <<

19:00 Uhr Programm - Eintritt frei

SONNTAG 19. September 2010

10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit
                 dem Posaunenchor des CVJM Untertürkheim

11:30 Uhr
Programm - Eintritt frei


10-18 Uhr
Kinderprogramm mit Betreung durch das Spielmobil des "Cafe Ratz"


15:30 Uhr Programm

MONTAG 20. September 2010

11:00 Uhr Leckeres Tagesessen und für alle  ein günstiges Rentnerviertele
bis 17 Uhr

14:00 Uhr Rentnernachmittag
mit dem beliebten Storchenquartett
                

19:00 Uhr Die Antwort auf viele Fragen…
                 wir-holen-die-Sektbar-nach-oben.de
                 mit der Cover Band „Pink Party Plane“  -  Pop Rock Soul Cover Show 
                 Eintritt frei

http://www.pinkpartyplane.de/
„Pink Party Plane“  -  Pop Rock Soul Cover Show  Foto:„Pink Party Plane“ 

Veranstalter: WEINFESTVEREIN UNTERTÜRKHEIM e.V.

Anfahrtskarte zum Weinfest Untertürkheim - Strümpfelbacher Straße 47


Größere Kartenansicht

Party, Stimmung und Weingenuss beim 45. Weinfest 2009

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 21.9.2009
Zahlreiche Besucher beim 45. Weinfest in der Kelter - „Freundliche Atmosphäre und edle Weine sind einzigartig“

Wenn die Untertürkheimer Wengerter feiern, spielt sogar die Sonne mit: das komplette Wochenende herrscht das perfekte Wetter für das 45. Wein- und Heimatfest. Entsprechend groß war die Andrang in und rund um die Kelter. Die vielen Besucher zeigten sich angesichts der edlen Tropfen und des besonderen Flairs zufrieden. Auch die Veranstalter waren zufrieden, kam doch das neue Programm gut an.

Von Alexander Müller

„Der Besuch auf dem Untertürkheimer Weinfest ist absolute Pflicht“, stellt Günter Weber aus Stuttgart fest. Er ist Stammgast in der Kelter an der Strümpfelbacher Straße. „Die familiäre und freundliche Atmosphäre in Verbindung mit den hervorragenden Weinen sind einzigartig.“ Bei einem Gläschen Rotwein lasse es sich an der langen Weintheke gut aushalten. Entsprechend groß war denn auch gleich zum Auftakt der Andrang.

Das neue Konzept der Veranstalter kommt an. Gemäß dem Vorsatz „Zurück zu den Wurzeln“ wurde der Keltersaal wieder neu geordnet. Während sich die Partylustigen vor der Bühne an der Kopfseite des Saals amüsieren und den umjubelten Auftritten von „Howie“-Imitator Michael Voges lauschen, kann auf der gegenüberliegenden Seite an der Theke das breitgefächerte Sortiment der Weinmanufaktur genossen werden. „Die Veränderungen sind gut angenommen werden“, freut sich auch Weinfestvereins-Chef Fritz Warth. Nicht nur in der Kelter, sondern auch unter freiem Himmel gab es lange Reihen der Besucher.

Aber nicht nur am Freitagabend, dem traditionell stärksten Tag, sondern auch am Samstag war die Kelter sehr gut besucht. Nach einigen Jahren Pause sorgte der Musikverein Hofen wieder für zünftige Stimmung. Das Musikrepertoire reichte dabei von Weinfestklassikern bis zu fetzigen Popsongs. „Die Musik passt einfach zum Ambiente und zum Weinfest“, zeigten sich viele Besucher angetan von der Rückkehr zu altbekannten Zeiten.

„Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden“, zieht Warth deshalb auch eine positive Zwischenbilanz. Trotz anderer Wetterprognosen präsentierte sich schließlich auch der Sonntag von seiner besten Seite. Die Plätze in der Strümpfelbacher Straße waren komplett gefüllt. Während die ältere Generation den guten Wein und die leckeren Speisen genossen, tobten sich die Kleinen beim umfangreichen Angebot der Spielstraße aus.

Aber nicht nur an der Kelter herrschte reges Treiben. Viele Untertürkheimer nutzten auch die Gelegenheit, das Weinfest mit einem Besuch des verkaufsoffenen Sonntags zu verbinden. Etliche Fachgeschäfte in der Widdersteinstraße luden zum gemütlichen Bummel ein.

Heute klingt das 45. Untertürkheimer Weinfest mit einer Premiere aus. Nach dem traditionellen Rentnernachmittag wird die allseits beliebte Sektbar wieder reaktiviert. Ab 19 Uhr sorgt die Partyband „Pink Party Plane“ unter dem Motto „www.wir-holen-die-sektbar-nach-oben.de“ für Stimmung im Keltersaal.


PPP
Fotos:Enslin

Stimmung pur und edle Tropfen

45. Weinfest lockt mit neuem unterhaltsamen Programm –
Am Montag kommt die Sektbar in den Keltersaal

Weinfestverein
Die Mitglieder des neuen Weinfestvereins 2009: Michael Warth,
Thomas Haug, Klaus Schmidt, Andrea Warth, Werner Feinauer,
Thilo Buob, Eduard Zaiß und Fritz Warth (von links).

Untertürkheimer Zeitung vom 17.9.2009

Von Alexander Müller
„Der Trend geht klar zurück zum Ursprung“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Weinfestvereins Untertürkheim Michael Warth.

Die Kirbe und der Verein selbst standen am Scheideweg. „Quo vadis“ war die große Frage. Lange wurde überlegt in welche Richtung der Weg gehen sollte. „Nun haben wir den richtigen Weg eingeschlagen“, ist sich das neue achtköpfige Gremium sicher. Kein Wunder lautet das Motto der 45. Untertürkheimer Kirbe und Weinfest „Die Antwort auf viele Fragen“. Nun stehen nach langen Vorbereitungen wieder vier Tage voller Stimmung, Musik, tollem Unterhaltungsprogramm und natürlich in erster Linie der Genuss der edlen Tropfen der Weinmanufaktur auf dem Programm. „Es ist für jeden Geschmack etwas geboten“, ist „Chef“ Fritz Warth überzeugt.

Der Trend zurück zu den Wurzeln ist schon im Aufbau im Keltersaal zu erkennen. Die Bühne rückt wieder an ihre alte Stelle an der Kopfseite zur Schnaiter Straße. Die Tische werden alle zur Bühne ausgerichtet. „Wir wollen den Saal einfach wieder ein wenig beleben“, sagt Michael Warth. Deshalb verschwindet die zweite Theke wieder, wird auf eine große zurückgegriffen.
Der Vorteil: Wer in Ruhe verschiedene Weine kosten will, kann dies auf der anderen Seite, entfernt von der Bühne in Ruhe genießen. Hingegen hofft er auf mehr Stimmung bei der Musik. Dafür haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen. Ein buntes Musikrepertoire mit allen verschiedenen Stilrichtungen wurde zusammengestellt.

Am Freitagabend spielt nach dem traditionellen Auftakt vor dem Bezirksrathaus und den Grußworten der städtischen Vertreter und der württembergischen Weinkönigin Christl Schäfer sowie dem Auftanzen des Riesentraubens wie gewohnt der Musikverein Untertürkheim auf. Und im Anschluss wird Michael Voges, besser bekannt als „Howie“ (Carpendale) für Stimmung sorgen.

Eine Neuheit ist auch der Auftritt der Big Band des Wirtemberg-Gymnasiums am Samstagnachmittag. Hingegen „alter Bekannter“ ist der Musikverein Hofen, der nach vielen Jahren Pause am Samstagabend wieder für traditionelle Klänge für das Weinfest sorgt. „Er hat früher für Stimmung für Jung und Alt gesorgt und wird dies auch wieder tun“, ist Michael Warth überzeugt.

Auch für den Sonntag gibt es eine Neuerung: Neben der gewohnten Betreuung durch das Jugendhaus Cafe Ratz rund um den Rummel in der Strümpfelbacher Straße lockt ab 11.30 Uhr die Jazz-Band „Hardt Stampers“ und ab 15.40 Uhr „Habby Familiy“ mit Rock und Pop querbeet in den Keltersaal. „Eine Atmosphäre eben für die ganze Familie“, ist Fritz Warth überzeugt.

Am Montag steht natürlich wieder im Zeichen des Rentnernachmittags. Neben der Begrüßung durch Bezirksvorsteher Klaus Eggert spielt wieder das Storchenquartett auf. Zu einem günstigen Viertele gibt es neben Klassikern wie Maultaschen, einem halben Göckele, sauren Kutteln, Wengertersteak oder einem frischen Zwiebel- und Salzkuchen, selbstgemachten Fleischküchle, Krautschupfnudeln, von Waldhorn-Wirt Christian Straub an diesem Tag auch für alle Besucher einen deftigen Erbseneintopf mit Debrecziner zu einem günstigen Preis.

Am Abend dann feiert die beliebteSektbar ihre Wiederauferstehung.„Es gab unzählige Nachfragen im vergangenen Jahr“, weiß Michael Warth um die besondere Beliebtheit der Location. Allerdings ist sie aus logistischen Gründen an ihrer alten Stelle im Erdgeschoss nicht mehr möglich. So haben die Macher aus der Not einfach eine Tugend gemacht:„www.wir-holen-die-sektbar-nach-oben.de“ lautet das eindeutige Motto. Ab 19 Uhr verwandelt sich der Keltersaal in die frühere Sektbar. Die Stimmung soll wieder an frühere Tage erinnern. „Zum ersten Mal haben wir dabei bewusst auch eine Internetadresse als Titel gewählt“, verspricht sich Michael Warth m e h r Schwung. Doch nicht nur
rund um die Kelter wird, wie es sich für ein echtes Heimatfest gehört, einiges geboten.

So findet am Samstag um 16 Uhr wieder ein Stadtrundgang mit Ortshistoriker Eberhard Hahn statt, Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Weinpresse am Bahnhof.

Und am Sonntag ist von 12 bis 17 Uhr am verkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone. Das Modehaus Zaiss, Fashion Outlet, die Parfümerie Godel, Salon Richter und das Bauhaus warten mit Schnäppchen und Angeboten auf die Besucher. „Es ist ein bunter Veranstaltungsmix. Jeder kann sich seinen Höhepunkt heraussuchen“, ist Fritz Warth überzeugt.
PPP
Sorgen am Montag mit Rock, Pop und Soul bei der Sektbar-Party für Stimmung: Die Cover-Band „Pink Party Plane“. Foto:Enslin

„Untertürkheimer Kirbe stand nie zur Debatte“

Untertürkheimer Zeitung 18.4.2009
Untertürkheim: Auflösung des Weinfestvereins abgewendet - Fritz Warth bleibt weiter Vorstand


Seit 45 Jahren organisiert der Weinfestverein Untertürkheim die Kirbe. Doch nun sollte der Verein auf eigenen Antrag aufgelöst werden. Das haben die Mitglieder aber abgelehnt. Vielmehr wurde gleich ein neues Vorstandsgremium gewählt. „Die Untertürkheimer Kirbe stand aber nie zur Debatte“, sagt der alte und neue Vorsitzende Fritz Warth.

Weinfestverein
Die Mitglieder des neuen Weinfestvereins 2009: Michael Warth,
Thomas Haug, Klaus Schmidt, Andrea Warth, Werner Feinauer,
Thilo Buob, Eduard Zaiß und Fritz Warth (von links).

Von Alexander Müller

Untertürkheim ist untrennbar mit dem Weinbau verbunden. Dazu gehört für die meisten auch die traditionelle Kirbe. Für viele Untertürkheimer ist das viertägige Weinfest am dritten Wochenende im September sogar die fünfte Jahreszeit. Aber die Zeichen der Zeit gehen auch am Wengerterörtchen nicht spurlos vorüber. Auf der einen Seite stiegen die Kosten für das traditionelle Weinfest in den vergangenen Jahren immer mehr. Vor allem die Sperrung der Strümpfelbacher Straße vor der Kelter mit der Umleitung des Autoverkehrs über die Großglocknerstraße fällt schwer ins Gewicht. Auf der anderen Seite sind auch in Untertürkheim die Besucherzahlen rückläufig. Die traditionellen Kirben scheinen nicht mehr im Trend der Zeit zu liegen. „Es ist immer mehr in Frage gestellt, ob es sich noch lohnt“, sagt Warth.

Zudem gab es auch Probleme bei der Nachfolgeregelung. Denn nach 14 Jahren als „Chef“ wollte Warth die Zügel aus der Hand geben. Im Zuge dessen sollte auch eine Verjüngungskur im Gremium durchgeführt werden. Doch dies scheiterte. Die Gerüchteküche brodelte ob der Zukunft der Kirbe. Tatsächlich stellte der Ausschuss des Weinfestvereins den Antrag den Verein aufzulösen. Jedoch anders als in Obertürkheim „stand die Kirbe zu keiner Zeit zur Debatte“, betont Warth, der die Geschäfte kommissarisch weiterführte. Vielmehr war es die Idee, die Aufgaben der Organisation und der Durchführung der Weinmanufaktur zu übertragen. Schließlich findet die Kirbe schon immer in deren Räumen statt. Doch das wurde nun bei einer außerordentlichen Hauptversammlung abgelehnt.

Ganz im Gegenteil. So wurde gleich ein kompletter neuer Vorstand gewählt. Mit Ausnahme von Fritz Warth, der als Vorsitzender bestätigt wurde „Wir sind wieder voll einsatzfähig“, sagt Warth. Als Stellvertreter fungiert nun der Jungwinzer Michael Warth.

Zum Teil konnte so die angestrebte Verjüngungskur umgesetzt werden. In erster Linie steht nun wieder die Organisation des Weinfestes auf dem Programm. Schließlich ist diese Aufgabe auch in der Satzung des Vereins verankert. Allerdings kann sich Warth dennoch vorstellen, auch die Weinmanufaktur noch stärker als bislang schon der Fall, mit einzubinden.
„Es ist eine Frage inwieweit wir uns arrangieren können“, sagt Warth. Genaueres sollen Besprechungen in den kommenden Wochen ergeben. Eines steht aber definitiv fest: Vom 18. bis 21. September wird in diesem Jahr wieder das traditionelle Untertürkheimer Weinfest in und rund um die Kelter stattfinden. „Egal in welcher Form“, sagt Warth.

Einsatz am Weihnachtsmarkt

Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Aktivitäten des Weinfestvereins. So sind die Mitglieder
auch wieder auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz. Zudem ist man auch weiterhin bereit, bei Anlässen
wie Festumzügen mitzuwirken.
Darum hätten ihn etliche andere Vereine, allen voran die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine gebeten, erklärt Warth. Schließlich blickt der Weinfestverein nun auch schon auf eine 45-jährige Tradition zurück. Und das soll sich nach den Unwägbarkeiten der vergangenen Monate auch nicht ändern.

Fotos und Berichte vom 44. Weinfest und Kirbe 2008

Stimmung pur rund um die Kelter

Untertürkheimer Zeitung vom 22.09.2008

UNTERTüRKHEIM: Zahlreiche Besucher beim 44. Weinfest - „Ein gutes Viertele und die besondere Atmosphäre sind einzigartig“

TraubenVon Alexander Müller


Wieder einmal Freude pur herrschte beim 44. Untertürkheimer Weinfest. Sowohl Besucher als auch Gäste waren sehr zufrieden. Kein Wunder, spielte schließlich auch das Wetter wieder mit. Das ganze Wochenende strömten zahlreiche Gäste in die Kelter, um die edlen Tropfen der Weinmanufaktur und das besondere Flair zu genießen.

„Es ist einfach einzigartig, den Wein bei der Kirbe zu genießen“, weiß Petra Westmann. Die Stuttgarterin ist Stammgast bei der Untertürkheimer Kirbe. Mit ihrer Freundin steht sie an der Weintheke im großen Saal und genießt ein gutes Glas Trollinger. Locker wippt der Fuß mit, zur Musik der Partyband Happy Hour. Das ganze Wochenende herrschte große Stimmung in und rund um die Kelter. Die Macher des Weinfestvereins bewiesen wieder ihren guten Draht zu Petrus. Zwar herrschte kein Kaiserwetter wie im vergangenen Jahr, doch „waren es die optimalen Temperaturen, um den Wein zu genießen“, zeigte sich denn auch der Vorsitzende des Weinfestvereins, Fritz Warth, zufrieden.

Bereits zur Eröffnung am Freitagabend war die Kelter sehr gut gefüllt. Zahlreiche Weinfreunde nutzten die Gelegenheit in Stuttgarts größtem Weinbauaangebiet das traditionelle Fest zu feiern. Die Entscheidung die Bühne wieder in den Mittelpunkt zu rücken, kam gut an. Die stimmungsvolle Unterhaltung trug zur besonderen Atmosphäre bei. Ob man nun an einer der beiden Probiertheken die Vielfalt der Weine kostete, oder an den Tischen traditionell sein Viertele genoss. Für fast alle Besucher gehörten auch die schwäbischen Leckereien von Waldhorn-Gastronom Christian Straub dazu. Der Renner war, wie nicht anders zu erwarten, natürlich wieder das halbe Göckele. Aber auch die erstmals angebotene Nudelpfanne mit Putenbruststreifen und buntem Gemüse kam gut an. Etwas, auf das sich auch die Gäste heute beim traditionellen Seniorennachmittag freuen können.

Dass zum ersten Mal seit vielen Jahren die Sektbar nicht mehr geöffnet hatte, fiel kaum ins Gewicht. „Es haben einige vermisst, aber es ging einfach nicht mehr“, erklärt Warth. Durch das Nichtrauchergesetz standen viele Besucher im Freien. Aufwand und Ertrag hätten nicht mehr gestimmt. Zudem sind durch die Kooperation mit den Weingärtnern Bad Cannstatt die Räume komplett belegt. „Es ist alles voller Flaschen“. Ein enormer Aufwand, um es für die Kirbe herzurichten.

Einer der Anziehungspunkte war wieder der Sonntag. Getreu dem Warthschen Motto „Am Sonntag bleibt die Küche kalt, wir gehen aufs Weinfest mit Jung und Alt“ war beim Familientag viel los. Während die Kinder das umfangreiche Angebot der Spielstraße des Jugendhauses Cafe Ratz nutzten, konnten die Eltern auf dem kleinen Freizeitpark in der Strümpfelbacher Straße die leckeren Weincocktails genießen. Einen „Laubfrosch“ mit Waldmeister oder ein „Gsälz-Häfele“ mit Erdbeerlikör, die außergewöhnlichen Kreationen auf Grundlage der Untertürkheimer Weine und Sekt kam bei den Besuchern gut an. Und hatten die Kinder denn nach dem Spielen auch einmal Durst, gab es auch verschiedene Variationen ohne Alkohol. „Es kommt sehr gut an“, freut sich Warth. Schließlich sollte beim letzten Weinfest unter seiner Regie alles noch einmal hervorragend funktionieren. Nach 14 Jahren gibt er seinen Posten ab.

Doch nicht nur vor der Kelter war gestern mächtig was los. Auch beim verkaufsoffenen Sonntag in der Fußgängerzone drängten sich die Besucher. Den Gang zur Kirbe verbunden viele mit einem kleinen Bummel durch die geöffneten Fachgeschäfte.

Weingenuss der besonderen Art in gemütlicher Atmosphäre

Untertürkheimer Zeitung vom 18.9.2008 - Von Alexander Müller

44. Untertürkheimer Kirbe und Weinfestrund um die Kelter:
Tolles Unterhaltungsprogramm, Stimmung und edle Tropfen der Weinmanufaktur

Noch hat die Traubenlese nicht begonnen, können sich die Organisatoren des Untertürkheimer Weinfestes voll auf ihre Aufgabe konzentrieren. „Bis jetzt haben wir lediglich die ersten 08er Trauben für den neuen süßen Wein geerntet“, sagt der Vorsitzende des Weinfestvereins, Fritz Warth. Ab der kommenden Woche soll dann die Hauptlesezeit zügig beginnen. Bis dahin sind aber erst einmal wieder vier Tage mit Stimmung, Musik, tollem Unterhaltungsprogramm und Genuss der edlen Tropfen der Weinmanufaktur angesagt.

„Fußball-EM und Olympia sind vorbei, nun kündigt sich das Weinfest in Untertürkheim an. Genießen Sie die flüssigen Medaillen, die wir bei der Manufaktur im Glas haben“, lautet in diesem Jahr das Motto. Und wann ließe sich dieses besser umsetzen, als im Herbst. Und vor allem auf der Untertürkheimer Kirbe, die mit Fug und Recht behaupten kann, eine der besten in der Landeshauptstadt zu sein. Getreu dem Warthschen Motto „Öfters einmal etwas Neues“ warten auf die Besucher auch in diesem Jahr wieder einige Neuerungen. Immer am Puls der Zeit, gehen die Organisatoren auf die veränderten Erwartungen ein. So wird es bei der 44. Auflage keine Sektbar mehr geben. „Wir haben festgestellt, dass durch das Rauchverbot in unseren Räumen die meisten Besucher im Freien standen“, erklärt Warth.

2007Doch die Gäste müssen deshalb auf Stimmung und gute Unterhaltung nicht verzichten. Die Bühne im Keltersaal rückt wieder in den Mittelpunkt. Der Versuch mit den leisen Tönen kam nicht an. „Deshalb werden wir wieder für mehr Stimmung sorgen, wird die Musik fetziger“, verspricht Warth. Der Musikgeschmack ist breit gefächert. „Es ist für alle Semester etwas dabei“. Beibehalten wird die lockere Atmosphäre mit mehreren Stehtischen. Das habe sich bewährt. Platz genug ist vorhanden, denn weiter wird der Probiersaal mit einbezogen. Auf das traditionelle Viertele und die Bedienung am Tisch müssen die Stammgäste aber nicht verzichten.

Den Startschuss bildet am Freitagabend das traditionelle Aufziehen der Weinfestfahne morgen um 17.30 Uhr vor dem Bezirksrathaus mit Böllerschüssen des Schützenvereins und Klängen des Musikvereins Untertürkheim. Dabei gibt es auch eine absolute Premiere zu erleben: Zum ersten Mal wird die 2002 vom bekannten Untertürkheimer Komponisten Robert Fritz gedichtete „Liebeserklärung zum Untertürkheimer Weinfest“ gesungen. „Lange hat sie im verborgenen geschlummert, nun soll sie zu unserer Hymne werden“, hofft Warth.

Für die wahrhaft königliche Eröffnung sorgt im Anschluss ab 19 Uhr die württembergische Weinprinzessin Juliane Heege. Unterstützt wird sie vom Ersten Bürgermeister Michael Föll, bevor die Landjugend mit dem Auftanzen des Riesentrauben die Kirbe offiziell eröffnet.

Am Samstag ab 14 Uhr können die Besucher in entspannter Atmosphäre die edlen Tropfen der Weinmanufaktur genießen. Dazu passen die schwäbischen Spezialitäten von Waldhorn-Gastronom Christian Straub. Neben den Klassikern wie Maultaschen, ein halbes Göckele, saure Kutteln, Wengertersteak oder auch Zwiebelkuchen, gibt es in diesem Jahr als Besonderheit eine bunter Nudelpfanne mit Putenbruststreifen, allerlei Gemüse und einer Soja-Trollinger-Soße. Am Abend sorgt dann die Partyband „Happy Hour“ für Stimmung. Doch nicht nur rund um die Kelter wird, wie es sich für ein Heimatfest gehört, einiges geboten.

So findet am Samstag um 16 Uhr ein Stadtrundgang mit Ortshistoriker Eberhard Hahn statt, Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Weinpresse vor dem Bahnhof in der Arlbergstraße. Und am Sonntag ist von 12 bis 17 Uhr wieder verkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone mit besonderen Schnäppchen und Angeboten. In der Kelter steht der Sonntag im Zeichen des Jazz. Nach dem traditionellen ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr spielt die Jazzmo Dixie Gang ab 11.30 Uhr zum Frühschoppen und ab 17 Uhr die Jazzband Hardt Stompers.

Der Familiensonntag bietet für die Kinder wieder eine Betreuung bei der Spielstraße des Cafe Ratz, während die Eltern sich die wunderbaren Wein- und alkoholfreien Cocktail-Kreationen am Stand in der Strümpfelbacher Straße schmecken lassen können.

Der Montag steht ganz im Zeichen der Rentner mit einem günstigen Viertele und Mittagessen, bevor ab 14 Uhr das Storchenquartett zum Mitsingen animiert und Bezirksvorsteher Klaus Eggert die Gäste begrüßt. Den Ausklang bildet schließlich am Montagabend die Show- und Tanzband „K.U.R.“. „Es wird wieder für alle Altersklassen etwas geboten“, ist Warth überzeugt.

Eine Liebeserklärung an die Kirbe

Untertürkheimer Zeitung vom 20.9.2008
RathausPublikum
Fotos:Enslin

UNTERTüRKHEIM: 44. Weinfest mit Böllerschüssen und Auftanzen des Riesentraubens eröffnet

(ale) - Wenn die Untertürkheimer Wengerter feiern, lacht sogar die Sonne. Bei herrlichem Wetter konnte gestern das 44. Weinfest eröffnet werden.

Neben dem traditionellen Auftanzen des Riesentraubens durch die Landjugend, gab es auch eine Premiere zu feiern. Den Gästen aus dem Herzen sprach das Lied von Robert Fritz, der „Liebeserklärung an die Kirbe“.

Zwar mit Bollerschüssen des Schützenvereins und Klängen des Musikvereins Untertürkheim, aber ohne das traditionelle Aufziehen der Weinfestfahne ging die Eröffnung vor dem Bezirksrathaus über die Bühne gehen, diese hing nämlich bereits. „Aus Kostengründen werden die Masten von der Stadt nicht mehr gewartet, deshalb ist die Handhabung fast unmöglich“, erklärte der Vorsitzende des Weinfestvereins, Fritz Warth. Da war es gut, dass neben der württembergischen Weinprinzessin Juliane Heege auch Finanzbürgermeister Michael Föll als erster Ansprecherpartner zu Gast war. Das Malheur tat der guten Stimmung in der Kelter aber keinen Abbruch.

„Das Untertürkheimer Weinfest - vier Tage weinselige Stimmung, Freude und Frohsinn“, rief Warth denn auch den zahlreichen Besuchern zu. Wie zur Bestätigung wurde erstmals die „neue Hymne“, die „Liebeserklärung an die Untertürkheimer Kirbe“ gemeinsam gesungen. Die Liebe zum edlen Tropfen wird fast nirgends so groß geschrieben wie in Untertürkheim. Schließlich ist hier nicht nur das größte Weinbaugebiet der Stadt, sondern wächst auch der beste Wein“, wie Föll im gut gefüllten Keltersaal betonte.

Der Höhepunkt der feierlichen Eröffnung war das Auftanzen des Riesentrauben durch die Landjugend. Dabei war ganze Muskelkraft gefragt: Stolze 120 Kilogramm brachte das Kirbewahrzeichen auf die Waage. Bis zum Montag hat es als weithin sichtbares Zeichen seinen Platz unter dem Dach der Kelter. In Handarbeit hatte die Landjugend den Trauben mit Beeren vom Kerner, Müller-Thurgau, Herold und Dornfelder gebunden. Mit dem obligatorischen Tanz wurde das freudige Ereignis gefeiert. Noch bis zum Montag ist bei der 44. Untertürkheimer Kirbe in und rund um die Kelter Stimmung, Unterhaltung und vor allem der Genuss der edlen Tropfen der Weinmanufaktur angesagt.

FahneTanzTrauben
Fotos:Enslin
Fritz Warth: Kein Fest war wie das andere

Stuttgarter Wochenblatt 5.3.2009

Für jeden Anlass eine

14 ganz besondere Stücke hat Fritz Warth im Schrank: Für jedes Weinfest unter seiner Regie hat ihm seine Tochter Christine eine einzigartige Krawatte angefertigt. Schließlich war auch jede Auflage des Festes anders und gut wie immer von irgendwelchen Neuerungen begleitet. Die ungewöhnliche Krawattensammlung wird vermutlich nicht mehr wachsen, denn bei der Mitgliederversammlung des Weinfestvereins am Samstag möchte Warth wie bereits angekündigt den Vorsitz abgeben. Etwas bang ist dem Wengerter vom Trollinger-Höfle aber doch, denn entgegen seiner Hoffnung hat sich bisher kein Nachfolger für den Posten gefunden.

Fritz Warth ist mit dem Untertürkheimer Weinfest aufgewachsen: Schon bei seiner ersten Auflage 1964 war er als Bub dabei und verkaufte Brezeln. Seit 14 Jahren steht er an der Spitze des Weinfestvereins und blieb jedes Jahr eine Woche seinem Betrieb fern, um bei dem Lokalereignis die Fäden zu ziehen. Jetzt wäre es aus seiner Sicht Zeit, den Vorsitz weiterzugeben.

UNTERTÜRKHEIM - Im Jahr 1995, bei der 30. Mitgliederversammlung des Weinfestvereins, übernahm Fritz Warth den Vorsitz. Der Verein wagte mit dem damals anstehende Weinfest gleich etwas Neues: Erstmals versuchte man, den Sonntagabend aufzuwerten und engagierte die nicht gerade billigen "Blaumeisen" als Band. "Das war schon eine Anspannung, ob das ankommt", erinnert sich Warth - aber dann sei "die Bude hackevoll" gewesen. Eigentlich war bei jedem Fest etwas neu oder anders: Irgendwann wurde die Straßensperrung genehmigt, was ein Segen war, denn vorher hatte sich der Hauptverantwortliche eine Menge Ärger eingehandelt, weil Festgäste Flaschen unter der Absperrung durchrollen ließen.

Neu kam die Eröffnungsfeier vor dem Rathaus dazu oder der ökumenische Gottesdienst, dessen verschiedene Beteiligte gar nicht so leicht unter einen Hut zu bringen waren. Mal marschierte der Weinfestverein bei der 800-Jahr-Feier in Untertürkheim mit, mal bei Volksfest-Umzügen. Die Weingärtner-Genossenschaft wurde zur Weinmanufaktur, die Kelterhalle neu gestaltet, ein Kabarettabend kam zum Weinfest dazu. "Wenn etwas gut läuft, meint man immer, man müsse das nochmal toppen", sagt Warth. "Aber irgendwann stößt man an die Grenzen." Die Grenzen spürte er bei jenem Weinfest, als für die bekannte Band "Fernando-Express" - eigentlich ein Publikumsmagnet - gerade mal 50 Karten im Vorverkauf weggingen.

Oder im Jahr 2001, als in der Woche vor dem Weinfest die Anschläge des 11. September verübt wurden: "Das war ein Alptraum." Alles war vorbereitet und bestellt - sollte man das Fest abblasen? Die Organisatoren entschlossen sich, den Bands abzusagen, auf laute Musik zu verzichten und der Opfer zu gedenken. Manchen in Untertürkheim war das zu viel Pietät, anderen zu wenig. Aber "allen recht machen kann man es sowieso nie", weiß Warth schon lange. Sein persönlicher Höhepunkt in all den Jahren war, als er seine eigene Tochter Christine bei der Eröffnung als Weinkönigin begrüßen konnte: "Das war für mich das Allerschönste." Ihr verdankt er auch die Krawattensammlung - zu jedem Fest ein Einzelstück in Seidenmalerei, Serviettentechnik oder anders gestaltet. Im Stiftungsbuch des Weinfestvereins, das Warth eingeführt hat, blättert er jetzt durch all die Trinksprüche und Ereignisse seit 1995. Und denkt mit etwas mulmigen Gefühlen an die Mitgliederversammlung am Samstag. Denn ein Nachfolger für den Vorsitz des Vereins, mit dem der 58-Jährige so eng verwachsen ist, zeichnet sich bisher nicht ab.

Karin Ait Atmane


Fotos und Berichte vom 43. Weinfest und Kirbe 2007

200720072007
20072007
Fotos: Enslin

20072007
20072007
Fotos: Enslin
20072007
Fotos: Enslin

Fotos vom 42. Weinfest und Kirbe 2006

EröffnungMV UT
Fotos: Enslin

Kraftakt zum Auftakt der Kirbe

WeinmanufakturWeinmanufakturKirbeschießen
RummelplatzStraße
Bilder von der Eröffnung am Freitag - Fotos Enslin

Straßenfest Straßenfest
Straßenfest vor der Kelter - Fotos Enslin

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Die Mitglieder des neuen Weinfestvereins 2009: Michael Warth,
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Thilo Buob, Eduard Zaiß und Fritz Warth (von links).

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Telefon: (0711) 333000
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Warth-StraußBericht der UZ Sonderbeilage 2003:

Fritz Warth, Vorsitzender
des Weinfestvereins (links),
sowie sein Stellvertreter
Dieter Strauß laden zum
39. Weinfest in
Untertürkheim ein

Foto Stefan Siegle
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