Weinfest und Kirbe in Untertürkheim
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Donnerstag 18. bis Sonntag 21. September 2014
50. Untertürkheimer Weinfest

Ort: Kelter der Weinmanufaktur Untertürkheim
70327 Stuttgart-Untertürkheim
Strümpfelbacher Straße 47

50. Untertürkheimer Weinfest 2014
 Hier zur Anfahrtskarte  -    Download Plakat 2014  -  Download Flyer mit Programm 2014

Veranstalter: WEINMANUFAKTUR UNTERTÜRKHEIM eG - => zum aktuellen Programm

https://www.weinmanufaktur.de/veranstaltungen/termine/50.untertuerkheimer-weinfest-2014.html
Plakat 2014

Das Team der Weinmanufaktur und der Weinfestverein laden von Donnerstag, 18. September bis Sonntag 21. September 2014 herzlich zum 50. Untertürkheimer Weinfest rund um die Kelter nach Untertürkheim ein.

Vier Tage lang präsentieren das Team der Weinmanufaktur und der Weinfestverein ausgewählte Weine, welche die Gäste bei anregender Musik und gutem Essen genießen können. Während dem Weinfest ist für jeden Geschmack etwas dabei: Musik zum Entspannen, aber auch Sounds zum Tanzen und Feiern. Das gleiche gilt für unsere Weinauswahl: Prickelnde Elixiere, eisgekühlte Tropfen sowie Ein-, Zwei- und Drei-Sterne-Weine bieten Genuss für jeden Gaumen. Im Saal der Kelter, im Bereich der Abfüllung und vor der Kelter auf der Straße versorgen wir die Besucher mit unserer Wein- und Sektauswahl sowie mit diversen Köstlichkeiten von süß bis salzig, von leicht bis deftig.

Einen entspannten Auftakt und eine Einstimmung auf das Wochenende bietet am Donnerstag 18.9.2014 ab 17 Uhr die Veranstaltung Wine meets Beats mit Chill-Out-Atmosphäre. Der Stuttgarter DJ Ciro Fedele sorgt mit seinem Mix aus Soulful House und entspannter Lounge Music bis hin zu Dance Classics und Mixed Music für die heißen Beats während unsere Wein- und Sektauswahl bei unserem Wine meets Beats- Weinprobe von 17 bis 20 Uhr nach der Arbeit für einen kühlen Kopf sorgen. Alle Weine kosten während der Zeit von 17 bis 20 Uhr nur 2,00 €/0,1 l. Natürlich eröffnen wir bei der Gelegenheit auch gleich den Dancefloor.

Am Freitag 19.9.2014 geht es beim traditionellen Kirbestammtisch mit leckerem Tagesessen, Wein zum günstigen Stammtischpreis und mit dem Musikverein aus Untertürkheim ab 15.30 Uhr zuerst gemütlich im Saal der Kelter zu.  

Um 17 Uhr findet vor dem Untertürkheimer Rathaus die Eröffnung des Weinfestes durch den Weinfestverein statt.  Um 19:10 Uhr fällt dann der offizielle Startschuss für das 50. Weinfest in der Weinmanufaktur. Danach gilt: Bühne frei für die Jungs von Kesselgroove. Die animierende Mischung aus Funk, Soul, Pop und Oldies lädt zum Tanzen ein.

Zur Primetime am Samstagabend 20.9.2014 tritt die Kultband Wirtschaftswunder auf. Mit einer Portion „Früher-war-alles-besser“ und viel Augenzwinkern geleitet ab 20 Uhr die charmante Sängerin Helga und der Entertainer Oswald – unterstützt von Schlagzeug, Gitarre, Bass und elektrischer Orgel – durch den Abend. Bei Liedern wie „Schöner fremder Mann“ oder „Schuld war nur der Bossa Nova“ und den urkomischen Showeinlagen der Bandmitglieder garantieren wir Ihnen zwei Dinge: Sie werden Spaß haben und Schlager machen glücklich.

Am letzten Tag 21.9.2014 startet das Weinfest von 10 bis 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Während der Zeit von 10 bis 18 Uhr gibt es vor der Kelter die Kinderbetreuung durch das Spielmobil Mobifant vom Café Ratz. Ab 15.30 Uhr hält der Jazz Einzug in die Weinmanufaktur: Ob Swing, Dixieland oder Blues, Rhythm‘n & Blues… die Jungs von der Riverside Jazz & Bluesband begeistern damit seit 35 Jahren erfolgreich ein breites Publikum.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch mit Familie und Freunden an sonnigen Spätsommertagen beim 50. Untertürkheimer Weinfest!

Der Eintritt ist bei allen Konzerten frei!

Veranstalter: WEINMANUFAKTUR UNTERTÜRKHEIM eG

www.weinmanufaktur.de/veranstaltungen/termine/50.untertuerkheimer-weinfest-2014.html

  • Donnerstag 18.9.2014 von 10-17 Uhr - Krämermarkt in der Wallmerstraße
    mit Marktcafé in der Wallmerkirche

  • Freitag 19.9.2014 um 17.00 Uhr: Eröffnung am Rathaus durch den Weinfestverein
  • Freitag 19.9.2014 um 19.10 Uhr: Offizielle Eröffnung in der Weinmanufaktur
  • Sonntag 21.9.2014 - Verkaufsoffener Sonntag in Untertürkheim von 12-17 Uhr
Plakat 2014
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 Anfahrtskarte zum Weinfest - 70327 Untertürkheim - Strümpfelbacher Straße 47 


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FußwegS - Bahn Linie S1 - Bhf Untertürkheim

Stadtbahnlinie U4 und U13 - Karl-Benz-Platz

Buslinie 60 und 61 - Alter Friedhof / Kelterplatz Uth.

 

Programmänderungen vorbehalten

Gelungener Auftakt der Jubiläumskirbe

UZ 20.9.2014 -UNTERTüRKHEIM: Eröffnung des 50. Weinfestes mit Auftanzen des Riesentrauben

(ale) - Bei einem runden Jubiläum geht es feierlich zu. Dementsprechend besannen sich die Organisatoren zum 50. Untertürkheimer Weinfest wieder auf alte Traditionen. Mit Musik und Bollerschüssen fand gestern Abend wieder vor dem Bezirksrathaus der offizielle Auftakt statt. Im Anschluss wurde das Wahrzeichen des Herbstes, der Riesentrauben, in der Kelter aufgetanzt.

Aber nicht nur gestern zu den Klängen des Musikvereins und im Anschluss mit der Band Kesselgroove wurde mitgewippt und auch getanzt, sondern bereits am Donnerstagabend hieß es nunmehr bereits zum zweiten Mal „wine meets beats“. „Es waren viele Besucher da, aber der Zuspruch für die Musik ist noch ausbaufähig“, sagt Michael Warth, der Vorsitzende des Weinfestvereins Untertürkheim, der zusammen mit der Weinmanufaktur für das Fest verantwortlich zeichnet. Generell wolle man aber am Donnerstag zum gemütlichen Abendausklang festhalten.

Das gilt auch für die offizielle Eröffnung gestern Abend vor dem Bezirksrathaus angesichts der zahlreichen Besucher. Mit Salutschüssen und Klängen einer Abordnung des Musikvereins wurde das Weinfest gestartet. „Es ist eine der letzten, großen Traditionen, mit der wir uns auch als Weinbaugemeinde definieren“, betonte Warth. Denn Untertürkheim und die Weinberge gehören zusammen, erklärte auch die designierte Bezirksvorsteherin Dagmar Wenzel. „Wir können nicht nur Autos mit Stern produzieren, sondern auch Weine mit Stern.“

Davon konnten sich die Besucher der Kelter überzeugen. Natürlich darf dabei das Kirbewahrzeichen nicht fehlen. Allein mit Muskelkraft hievte die Landjugend den Riesentrauben unter das Kelterdach. Immerhin wiegt der aus Trauben vom Trollinger, Silvaner, Kerner und Spätburgunder gebundene Koloss stolze 85 Kilogramm. Bis zum Sonntag steht er für weinselige Stimmung. Und das seit nunmehr 50 Jahren, „das ist eine tolle Leistung - insbesondere auch noch mit so tollen Weinen auch Werbung für Untertürkheim zu betreiben“, sagte Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle, der zusammen mit Weinmanufaktur-Vorstandsvorsitzendem Bernd Munk die Eröffnung in der Kelter übernahm.

51. Weinfest und Kirbe in Stuttgart-Untertürkheim 2015

Weingenuss zum Sound von Wirtschaftswunder

16.09.2013 UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG:
Ausgelassene Stimmung und großer Andrang beim 49. Untertürkheimer Weinfest in der Kelter

(ale) - Vier Tage lang Stimmung und edler Weingenuss: Das versprach das 49. Untertürkheimer Weinfest und hat es auch gehalten. Von Donnerstag bis Sonntag herrschte in und vor der Kelter in der Strümpfelbacher Straße großer Andrang. Nicht nur wegen der edlen Tropfen, sondern auch der außergewöhnlichen Musik. Für kultigen Sound der 1950er- und 1960er-Jahre sorgte am Samstagabend unter anderem die Gruppe Wirtschaftswunder.

„Gehn Sie mit der Konjunktur“ - der berühmte Hit des Hazy-Osterwald-Sextetts war Programm am Samstagabend in der Kelter. Edle Weine, gute Gesellschaft und eine ausgelassene Stimmung. Bei den Schlagern des sprichwörtlichen Wirtschaftswunders wippten die Gäste im Takt mit. „Es ist einfach ein großer Spaß“, freut sich Heike Gehrung aus Ostfildern. Am Freitag war sie zusammen mit ihrem Mann zum ersten Mal auf dem Weinfest in Untertürkheim. Beide waren begeistert. „Da sind wir am Samstag gleich noch einmal gekommen“, lacht sie und genießt dabei den „feinen Wein“ an der Bar in der Kelter.

Doch nicht nur aus der näheren Umgebung lockt die Traditionsveranstaltung die Besucher an. So fand Tiffany Kraus den weiten Weg aus dem US-Bundesstaat West-Virginia nach Untertürkheim. „Unsere Freunde sind gerade zu Besuch bei uns, da wollten wir ihnen etwas typisch Schwäbisches bieten“, erklärt Ellen Thomas aus Esslingen, die aus Atlanta stammt. Mit einer kleinen Gruppe sitzen die Amerikaner in der Strümpfelbacher Straße im Freien. „Das Flair ist etwas ganz Besonderes“, sagt Nathalie Stuber, die in New Mexico aufwuchs. Vor allem der Riesentrauben hatte es den Freundinnen angetan. „Er sieht unglaublich aus.“ Für Kraus und ihren Mann ist es das erste Weinfest überhaupt. „Wir haben Bilder bei Facebook ins Internet gestellt. Nun sind alle unsere Freunde in Amerika neidisch auf uns, würden das gerne selbst miterleben“, lacht Kraus.

Das 49. Untertürkheimer Weinfest bot ein umfangreiches Programm. „Wir waren an allen Tagen mehr als zufrieden“, sagt Stefan Hübner, der Geschäftsführer der Weinmanufaktur.

Bereits am Freitagabend war die Kelter bei Dolce Vita und Italo-Pop von Rino Demasi komplett gefüllt. Und auch die neue After-Work-Party am Donnerstag hat sich bewährt. Gestern klang das Weinfest dann mit ruhigeren Töne aus. Nach dem ökumenischen Gottesdienst konnten die Besucher noch einmal die guten Weine und das besondere Essen von der Schmücker Gastronomie wie Ochsen vom Spieß genießen, bei entspannter Musik von Jay Fletcher oder der Riverside Jazz & Bluesband. Hingegen sehr viel größerer Betrieb herrschte vor der Kelter auf der Strümpfelbacher Straße beim Kinderangebot des Spielmobils Mobifant. Etliche Besucher verknüpften den Gang zum Weinfest auch mit einem Bummel durch die Fachgeschäfte in der Fußgängerzone der Widdersteinstraße beim verkaufsoffenen Sonntag. Und wie es inzwischen in vielen deutschen Haushalten der Fall ist, klang auch das 49. Weinfest mit dem Tatort im Ersten am Sonntagabend aus. „Wir waren sehr gespannt, wie die Neuerungen aufgenommen werden, aber wir sind mehr als zufrieden“, strahlten nicht nur die Besucher, sondern auch die Veranstalter.

Auftakt im Viertelestakt Trauben 2013

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 14.9.2013: Traditionelles Aufhängen des Riesentrauben bei der Eröffnung des 49. Weinfestes

(ale) - Vielversprechend war der Auftakt für das 49. Untertürkheimer Weinfest. Bereits am Donnerstag war die Kelter bei der After-Work-Party gut besucht und gestern konnten Michael Warth und Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann vor großem Publikum das Traditionsfest offiziell eröffnen. Nicht fehlen durfte dabei natürlich das Aufhängen des Riesentrauben als Kirbewahrzeichen.

Nach knapp einem halben Jahrhundert öffnete die Kelter zum ersten Mal bereits am Donnerstagabend ihre Pforten. Unter dem Motto „wine meets beats“ luden der Weinfestverein und die Weinmanufaktur zum gemütlichen Abendausklang ein - mit Erfolg. Bereits am frühen Abend war die Kelter gut besucht. „Ich sehe unseren Versuch als vollen Erfolg an“, zeigt sich Warth zufrieden.

Riesentrauben Foto: Enslin

Aber natürlich wollen die Weinfestmacher nicht alle Traditionen über Bord werfen. Zwar wurde in diesem Jahr auf die Salutschüsse und das Hissen der Weinfestfahne vor dem Bezirksrathaus erzichtet, dennoch fand gestern Abend um 19 Uhr die traditionelle Eröffnung in der Kelter statt. Wie gewohnt mit dem Aufhängen des Riesentrauben. Die Landjugend hievte das Kirbewahrzeichen wieder allein mit Muskelkraft unter das Dach der Kelter. Eine schwere Aufgabe: Immerhin 115 Kilogramm wog der aus den Sorten Müller-Thuragau, Regent, Accolon und Dornfelder bestehende Trauben. Bis zum Sonntag steht er für die weinselige Stimmung in und rund um die Kelter.

Kurz vor der Bundestagswahl waren auch zahlreiche Politiker anwesend. „Sie haben mit den Weinmachern eines gemeinsam: Die Aufgabe, den Menschen reinen Wein einzuschenken“, erklärte Bernd Munk, der Vorstandsvorsitzende der Weinmanufaktur launig. Zumindest für den Wein könnten die Untertürkheimer Wengerter garantieren. Und dazu gehöre auch das Weinfest. „An dieser Tradition wollen wir festhalten“, versprach Michael Warth. Auf die kritischen Stimmen zum Verzicht auf den Montag antwortete er mit einem Zitat von Gustav Mahler: „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“

Für die kommenden zwei Tage herrscht noch weinselige Stimmung in und rund um die Kelter: Gemäß dem Motto von Bürgermeisterin Eisenmann: „Der Wein tut dem Herz und der Seele gut“.

Kirben in den Neckarvororten - Ein alter Brauch verändert sich

STZ Maira Schmidt, 16.08.2013
Kirbe 1970
Foto:Archiv

Nach 49 Jahren wird das Untertürkheimer Weinfest erstmals von der Weinmanufaktur ausgerichtet.

In Untertürkheim steht die Kirbe unterdessen auch weiterhin ganz im Zeichen des Weins. Trotzdem gibt es im Bezirk eine entscheidende Neuerung: Das 49. Untertürkheimer Weinfest wird erstmals nicht vom Weinfestverein, sondern von der Weinmanufaktur ausgerichtet. Der finanzielle Aufwand für ein solchen Festes sei auf Dauer für einen Verein nicht zu stemmen, erklärt Michael Warth, der neue Vorsitzende des Weinfestvereins und ergänzt: „Wir sind dankbar, dass wir eine Lösung gefunden haben, um die Kirbe zukunftsfähig zu machen.“ Zudem handele es sich um eine Kooperation. Auch wenn die Weinmanufaktur der Veranstalter sei, werde der Weinfestverein sich weiterhin an der Ausrichtung des Festes beteiligen.

Die richtige Mischung aus traditionellen und modernen Inhalten

Ein Blick ins Programm zeigt, dass die Weinmanufaktur versucht, die richtige Mischung aus traditionellen und modernen Inhalten zu finden. Während in Untertürkheim bislang von Freitag bis Montag gefeiert wurde, beginnt die Kirbe in diesem Jahr bereits am Donnerstag, 12. September, und endet am Sonntag, 15. September. „Der Donnerstag ist der erste Tag in Stuttgart, an dem die Leute weggehen“, begründet der Weinmanufaktur-Geschäftsführer Stefan Hübner diese Entscheidung.

„Wine meets Beats“ lautet das Motto am Donnerstag, der mit dem Stuttgarter DJ Ciro Fedele als eine Art After-Work-Party geplant ist und vor allem die Mitarbeiter aus den umliegenden Unternehmen ansprechen soll, wie es Milena Weis von der Weinmanufaktur formuliert. Am Freitag geht es mit der offiziellen Eröffnung und dem Aufhängen des Riesentrauben eher traditionell weiter.

Am Samstag spielt die Band Wirtschaftswunder, die gerade erst beim Stuttgarter Sommerfest auf der Bühne stand. Eine absolutes Novum ist der Kirbe-Abschluss am Sonntagabend. Die Weinmanufaktur lädt zum gemeinsamen Tatort-Gucken ein – natürlich auf Großleinwand.

Untertürkheim: Rund um die Kelter veranstaltet die Weinmanufaktur von Donnerstag, 12. September, bis Sonntag, 15.September, das Weinfest.

Do 12.9.2013 - Krämermarkt in der Wallmerstraße mit Wärmstube in der Wallmerkirche

Sa 14.9.2013- 16-18 Uhr Ortsführung bis zur Wallmersiedlung vom Bürgerverein Untertürkheim -
Start 16 Uhr an der Weinpresse vor dem Bahnhof - gratis - ohne Anmeldung

So 15.9.2013 - Verkaufsoffener Sonntag in Untertürkheim 12-17 Uhr

Hier das ganze Programm: https://www.weinmanufaktur.de/veranstaltungen/termine/
49.untertuerkheimer-weinfest-2013.html

*** ARCHIV ***

„Unsere Gäste haben Lust auf mehr“

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 19.9.2011:

Auf dem 47. Weinfest überraschten die Veranstalter die Besucher -
Am Freitag war an der Cocktailbar „flirten erlaubt“

(nab) - Nach der Eröffnung am Freitag feierten Weinliebhaber und die zahlreichen Gäste des 47. Untertürkheimer Weinfests weiter. Am Samstag und Sonntag lockten die Manufakturweine, eine Führung durch den Ort , ein ökumenischer Gottesdienst, anschließendes Frühschoppen und eine bunte Mischung verschiedenster Musikrichtungen.

Im bewegten Strom der Weinfestbesucher lassen sich zwei blonde Frauen treiben, schlendern die lange Weinmeile entlang und wenden den Kopf nach rechts und links: Auf Bänken lachen und gestikulieren junge Erwachsene, Ehepaare oder große Gruppen von Freunden. Sie erheben ihre Gläser, inmitten des lauten Stimmengewirrs hört man helles Klirren. Natalie Leibbrand und Corinna Bluthardt wenden den Blick auf die andere Seite: An einer hell erleuchteten Bude stapeln sich goldene Dosen in Pyramidenform aufeinander, an der Decke baumeln Plüschaffen, in Vasen stecken Sträuße roter Plastikrosen. Am Süßwarenstand daneben drückt eine junge Frau ihrem Freund ein Lebkuchenherz mit Zuckerschrift an die Brust: „Du bist mein Held“. Um einen langen Holzstab wickelt sich klebrig weiße Zuckerwatte. Die beiden Frauen aus Ostfildern stürzen sich ins Getümmel und verweilen an einem weißen Stehtisch. Kurze Zeit später klirren auch ihre mit Rosé gefüllten Weingläser. „Wir sind heute zum ersten Mal hier, das ist unsere persönliche Premiere.“ Die laue Samstagnacht lade zu einem entspannten Ausklang des Tages ein, „da darf ein guter Wein nicht fehlen“, sagt Natalie Leibbrand und nimmt einen kleinen Schluck.

Ein paar Meter weiter oben in der Strümpfelbacher Straße nimmt der Lautstärkepegel zu: Gesprächsfetzen vermischen sich mit den Klängen von Saxophonen, Querflöten, Tubas, Klarinetten und Trompeten. Auf der Bühne in der Weinmanufaktur sitzt der Musikverein Hofen, über den Köpfen hängt der Riesentrauben, der am Freitag aufgetanzt wurde.

Während die Gäste sich im Takt der Musik wiegen, abwechselnd mit dem Fuß auf den Boden tippen, laufen die Mitarbeiter der Weinmanufaktur Untertürkheim von Tisch zu Tisch, um den Gästen ihre kulinarischen Wünsche zu erfüllen. Auch hinter der Theke füllen sich die bauchigen Gläser mit edlen Tropfen.

„Der Rosé schmeckt unseren Gästen besonders gut“, weiß Fritz Warth, Vorsitzender des Weinfestvereins Untertürkheim. „Vor allem die Cocktailbar am Freitag löste bei vielen Gästen Lust auf mehr aus.“ Die Werbeaktion für einen Tag sei vor allem „ein Angebot und Anreiz für die jüngeren Besucher gewesen“, sagte Michael Warth, stellvertretender Vorsitzender. „Die Stimmung ist ausgelassen und wir hoffen auf ein positives Feedback. Schließlich wollen wir unsere Gäste zufrieden stellen.“

So wurden am zweiten Tag des Festes die Manufakturweine verkostet, und eine Ortsführung angeboten. Am Sonntag fand ein ökumenischer Gottesdienst mit musikalischer Begleitung durch den Posaunenchor des CVJM statt. Mit den Musikern von TrotzBlech und der Habby Family feierten die Gäste bis in die späten Abendstunden hinein.

Heute ist der letzte der vier Festtage: Von elf bis 17 Uhr lockt der traditionelle Kirbestammtisch mit verbilligten Stammtischpreisen. Ab 14 Uhr spielt der Cannstatter Büttel Wolfgang Pfeffer für die „jungen Oldies“, bevor um 19 Uhr mit den beiden DJs Peter und Georg am Mischpult der Kirbeausklang mit Wunschkonzert beginnt.

Fotos von 2010 - Copyright: Enslin

20102010
Das 46. Weinfest ist eröffnet!

Kirbeauftakt mit Kaiserwetter

Untertürkheimer Zeitung 18.9.2010
46. Weinfest mit dem Auftanzen des Riesentrauben eröffnet

(ale) – Pünktlich zum Auftakt des 46. Untertürkheimer Weinfestes herrschte gestern Abend Kaiserwetter, „wie es sich eben gehört“, freute sich Fritz Warth, der Vorsitzende des Weinfestvereins. Traditionell mit Böllerschüssen vor dem Bezirksrathaus und dem Auftanzen des Riesentraubens wurden vier Tage Weinseligkeit in und rund um die Kelter eingeläutet. Entsprechend dem Wetter war bereits zum Auftakt die Stimmung sehr gut.
Vor dem Vergnügen steht die Arbeit: Wie es die Tradition verlangt, musste die Landjugend, während die Gäste bereits die edlen Tropfen der Weinmanufaktur genossen, zuerst einmal einen Kraftakt bewältigen. Stolze 140 Kilogramm wiegt der Riesentrauben, den die Nachwuchswengerter in mühevoller Handarbeit aus Beeren vom Silvaner, Dornfelder, Müller-Thurgau und Portugieser selbst gebunden hatten. 17 Reihen hatten die Mitglieder der Landjugend dazu verwendet – ein neuer Rekord. Das war möglich, da der Trauben in diesem Jahr etwas schlanker ausfiel.
Entsprechend schwer war die Aufgabe, das Kirbewahrzeichen unter dem Dach des Keltersaals aufzuhängen. Bis zum Montag steht er als weithinsichtbares Zeichen für vier Tage Stimmung, Gemütlichkeit, Freude und Frohsinn – „eben für das Untertürkheimer Weinfest“, betonte Warth. Nach dem obligatorischen Tanz gingen sowohl Landjugend als auch Gäste im gut gefüllten Saal zum gemütlichen Teil über.

Da tat es der Stimmung auch keinen Abbruch, dass die württembergische Weinkönigin Juliane Nägele aus Hessigheim, die Untertürkheimer Kirbe kurzerhand zum Weindorf machte. Gemäß ihrem Motto „Wein öffnet die Herzen. Macht es uns leicht, Freude zu erleben“, nutzten zahlreiche Besucher das schöne Wetter und genossen die Stimmung auf der Strümpfelbacher Straße. Aber auch die seit einem Jahr wieder veränderte Sitzordnung im Keltersaal war später am Abend sehr gut gefüllt. Schließlich ist das Untertürkheimer Weinfest das größte seiner Art in der Landeshauptstadt. Im Stadtbezirk liegt nicht nur das größte Weinanbaugebiet Stuttgarts, sondern „hier wächst auch einer der besten Weine“, wusste Nägele zur Freude der Besucher zu berichten. Wie üblich war auch wieder viel Prominenz in die Kelter gekommen, denn wenn Untertürkheim festet, da lachen alle – selbst die Sonne.

20102010
Fotos: Enslin

46. Weinfest 2010 - Die Sektbar bleibt oben

Stuttgarter Wochenblatt 16.9.2010

Erstmals in 46 Jahren muss das Weinfest in diesem Jahr ohne offizielle Stadtvertreter auskommen. "Wir laden ja immer ein, und bislang war auch immer ein Bürgermeister und natürlich unser Bezirksvorsteher da", berichtet Fritz Warth, Vorsitzender des Weinfestvereins Untertürkheim. "Aber diesmal sind alle irgendwie weg." Das sei zwar schade: "aber wie schaffen das auch so. Dann spricht eben die Weinkönigin das Grußwort." Und Juliane Nägele, württembergische Weinkönigin, wird das sicherlich gut hinbekommen

UNTERTÜRKHEIM2007

Am Freitag um 17.30 Uhr startet mit ihr, dem Musikverein und den Sportschützen das 46. Weinfest vor dem Rathaus Untertürkheim. Schon an diesem Eröffnungsabend wird in der Weinmanufaktur in der Strümpfelbacher Straße 47 der Riesentraube aufgetanzt. Ab 19 Uhr kann man hier die Spitzenweine der Manufaktur probieren.

Am Samstag beginnt das Fest um 14 Uhr in der Manufaktur, um 15.30 Uhr spielt der Handharmonika- und Akkordeonclub Untertürkheim, um 19 Uhr der Musikverein Hofen. Für Ortsinteressierte bietet Ottmar Blumer um 16 Uhr eine Führung durch Untertürkheim an. Treffpunkt ist die Weinpresse am Bahnhof.

Sonntag, der 19. September beginnt in der Weinmanufaktur um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, um 11.30 Uhr spielt die Big Band "Chilli con Arne", um 15 Uhr "Habby Family".

Kinder können sich an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr am Spielmobil des Café Ratz vergnügen. Der vierte Tag, der Montag, startet um 11 Uhr mit dem Kirbestammtisch. Um 14 Uhr spielt der Cannstatter Büttel Wolfgang Pfeffer und um 19 Uhr heißt das Motto: "Erfrischend prickelnd".Dann geht an der neuen Sektbar die Post ab. In großer Besetzung sorgt die Cover Band "Pink Party Plane" mit Pop, Rock und Soul für gute Stimmung."Das ist einer der Höhepunkte der Woche", verspricht Vereinschef Warth. Im vorigen Jahr habe man erstmals die Sektbar in die große Veranstaltungshalle in der Manufaktur aufgebaut. Warth: "Das hat sich bewährt. Deswegen heißt es in diesem Jahr: Die Sektbar bleibt oben."

Er ist überzeugt, dass das Organisationsteam ein gutes Programm auf die Beine gestellt hat: "Wir haben eine Mischung aus Tradition und modernen Elementen. Da ist für jedes Alter und für jeden Geschmack etwas dabei. Man muss nur ins Programm schauen." Der 59-jährige Wengerter ist seit 15 Jahren Mit-Organisator des Weinfestes. Das ist purer Stress, "aber ich bin ja selber Schuld, dass ich das mache". Wenn die vier Festtage vorbei sind, kommt die Weinlese und dann geht es schon wieder los mit der Planung fürs nächste Fest. Und auch wenn der Weinfest-Verein wie so viele andere sich mehr aktive junge Leute wünscht, kann Warth nicht klagen: Von den 150 Vereinsmitgliedern sind 30 bis 40 engagiert beim Fest dabei.

Auch Untertürkheimer Läden nutzen das Festwochenende: So hält das Modehaus Zaiss am Sonntag sein Geschäft von 12 bis 17 Uhr offen, um die neuen Herbstkollektionen vorzustellen. Auf die gesamte Herren- und Kindermode gibt es an diesem Nachmittag zehn Prozent Rabatt - allerdings kann die Wunschware nur reserviert werden, verkauft wird nicht.

Gesa von Leesen

Party, Stimmung und Weingenuss beim 45. Weinfest 2009

UNTERTüRKHEIMER ZEITUNG 21.9.2009
Zahlreiche Besucher beim 45. Weinfest in der Kelter - „Freundliche Atmosphäre und edle Weine sind einzigartig“

Wenn die Untertürkheimer Wengerter feiern, spielt sogar die Sonne mit: das komplette Wochenende herrscht das perfekte Wetter für das 45. Wein- und Heimatfest. Entsprechend groß war die Andrang in und rund um die Kelter. Die vielen Besucher zeigten sich angesichts der edlen Tropfen und des besonderen Flairs zufrieden. Auch die Veranstalter waren zufrieden, kam doch das neue Programm gut an.

Von Alexander Müller

„Der Besuch auf dem Untertürkheimer Weinfest ist absolute Pflicht“, stellt Günter Weber aus Stuttgart fest. Er ist Stammgast in der Kelter an der Strümpfelbacher Straße. „Die familiäre und freundliche Atmosphäre in Verbindung mit den hervorragenden Weinen sind einzigartig.“ Bei einem Gläschen Rotwein lasse es sich an der langen Weintheke gut aushalten. Entsprechend groß war denn auch gleich zum Auftakt der Andrang.

Das neue Konzept der Veranstalter kommt an. Gemäß dem Vorsatz „Zurück zu den Wurzeln“ wurde der Keltersaal wieder neu geordnet. Während sich die Partylustigen vor der Bühne an der Kopfseite des Saals amüsieren und den umjubelten Auftritten von „Howie“-Imitator Michael Voges lauschen, kann auf der gegenüberliegenden Seite an der Theke das breitgefächerte Sortiment der Weinmanufaktur genossen werden. „Die Veränderungen sind gut angenommen werden“, freut sich auch Weinfestvereins-Chef Fritz Warth. Nicht nur in der Kelter, sondern auch unter freiem Himmel gab es lange Reihen der Besucher.

Aber nicht nur am Freitagabend, dem traditionell stärksten Tag, sondern auch am Samstag war die Kelter sehr gut besucht. Nach einigen Jahren Pause sorgte der Musikverein Hofen wieder für zünftige Stimmung. Das Musikrepertoire reichte dabei von Weinfestklassikern bis zu fetzigen Popsongs. „Die Musik passt einfach zum Ambiente und zum Weinfest“, zeigten sich viele Besucher angetan von der Rückkehr zu altbekannten Zeiten.

„Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden“, zieht Warth deshalb auch eine positive Zwischenbilanz. Trotz anderer Wetterprognosen präsentierte sich schließlich auch der Sonntag von seiner besten Seite. Die Plätze in der Strümpfelbacher Straße waren komplett gefüllt. Während die ältere Generation den guten Wein und die leckeren Speisen genossen, tobten sich die Kleinen beim umfangreichen Angebot der Spielstraße aus.

Aber nicht nur an der Kelter herrschte reges Treiben. Viele Untertürkheimer nutzten auch die Gelegenheit, das Weinfest mit einem Besuch des verkaufsoffenen Sonntags zu verbinden. Etliche Fachgeschäfte in der Widdersteinstraße luden zum gemütlichen Bummel ein.

Heute klingt das 45. Untertürkheimer Weinfest mit einer Premiere aus. Nach dem traditionellen Rentnernachmittag wird die allseits beliebte Sektbar wieder reaktiviert. Ab 19 Uhr sorgt die Partyband „Pink Party Plane“ unter dem Motto „www.wir-holen-die-sektbar-nach-oben.de“ für Stimmung im Keltersaal.


PPP
Fotos:Enslin

Stimmung pur und edle Tropfen

45. Weinfest lockt mit neuem unterhaltsamen Programm –
Am Montag kommt die Sektbar in den Keltersaal

Weinfestverein
Die Mitglieder des neuen Weinfestvereins 2009: Michael Warth,
Thomas Haug, Klaus Schmidt, Andrea Warth, Werner Feinauer,
Thilo Buob, Eduard Zaiß und Fritz Warth (von links).

Untertürkheimer Zeitung vom 17.9.2009

Von Alexander Müller
„Der Trend geht klar zurück zum Ursprung“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Weinfestvereins Untertürkheim Michael Warth.

Die Kirbe und der Verein selbst standen am Scheideweg. „Quo vadis“ war die große Frage. Lange wurde überlegt in welche Richtung der Weg gehen sollte. „Nun haben wir den richtigen Weg eingeschlagen“, ist sich das neue achtköpfige Gremium sicher. Kein Wunder lautet das Motto der 45. Untertürkheimer Kirbe und Weinfest „Die Antwort auf viele Fragen“. Nun stehen nach langen Vorbereitungen wieder vier Tage voller Stimmung, Musik, tollem Unterhaltungsprogramm und natürlich in erster Linie der Genuss der edlen Tropfen der Weinmanufaktur auf dem Programm. „Es ist für jeden Geschmack etwas geboten“, ist „Chef“ Fritz Warth überzeugt.

Der Trend zurück zu den Wurzeln ist schon im Aufbau im Keltersaal zu erkennen. Die Bühne rückt wieder an ihre alte Stelle an der Kopfseite zur Schnaiter Straße. Die Tische werden alle zur Bühne ausgerichtet. „Wir wollen den Saal einfach wieder ein wenig beleben“, sagt Michael Warth. Deshalb verschwindet die zweite Theke wieder, wird auf eine große zurückgegriffen.
Der Vorteil: Wer in Ruhe verschiedene Weine kosten will, kann dies auf der anderen Seite, entfernt von der Bühne in Ruhe genießen. Hingegen hofft er auf mehr Stimmung bei der Musik. Dafür haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen. Ein buntes Musikrepertoire mit allen verschiedenen Stilrichtungen wurde zusammengestellt.

Am Freitagabend spielt nach dem traditionellen Auftakt vor dem Bezirksrathaus und den Grußworten der städtischen Vertreter und der württembergischen Weinkönigin Christl Schäfer sowie dem Auftanzen des Riesentraubens wie gewohnt der Musikverein Untertürkheim auf. Und im Anschluss wird Michael Voges, besser bekannt als „Howie“ (Carpendale) für Stimmung sorgen.

Eine Neuheit ist auch der Auftritt der Big Band des Wirtemberg-Gymnasiums am Samstagnachmittag. Hingegen „alter Bekannter“ ist der Musikverein Hofen, der nach vielen Jahren Pause am Samstagabend wieder für traditionelle Klänge für das Weinfest sorgt. „Er hat früher für Stimmung für Jung und Alt gesorgt und wird dies auch wieder tun“, ist Michael Warth überzeugt.

Auch für den Sonntag gibt es eine Neuerung: Neben der gewohnten Betreuung durch das Jugendhaus Cafe Ratz rund um den Rummel in der Strümpfelbacher Straße lockt ab 11.30 Uhr die Jazz-Band „Hardt Stampers“ und ab 15.40 Uhr „Habby Familiy“ mit Rock und Pop querbeet in den Keltersaal. „Eine Atmosphäre eben für die ganze Familie“, ist Fritz Warth überzeugt.

Am Montag steht natürlich wieder im Zeichen des Rentnernachmittags. Neben der Begrüßung durch Bezirksvorsteher Klaus Eggert spielt wieder das Storchenquartett auf. Zu einem günstigen Viertele gibt es neben Klassikern wie Maultaschen, einem halben Göckele, sauren Kutteln, Wengertersteak oder einem frischen Zwiebel- und Salzkuchen, selbstgemachten Fleischküchle, Krautschupfnudeln, von Waldhorn-Wirt Christian Straub an diesem Tag auch für alle Besucher einen deftigen Erbseneintopf mit Debrecziner zu einem günstigen Preis.

Am Abend dann feiert die beliebteSektbar ihre Wiederauferstehung.„Es gab unzählige Nachfragen im vergangenen Jahr“, weiß Michael Warth um die besondere Beliebtheit der Location. Allerdings ist sie aus logistischen Gründen an ihrer alten Stelle im Erdgeschoss nicht mehr möglich. So haben die Macher aus der Not einfach eine Tugend gemacht:„www.wir-holen-die-sektbar-nach-oben.de“ lautet das eindeutige Motto. Ab 19 Uhr verwandelt sich der Keltersaal in die frühere Sektbar. Die Stimmung soll wieder an frühere Tage erinnern. „Zum ersten Mal haben wir dabei bewusst auch eine Internetadresse als Titel gewählt“, verspricht sich Michael Warth m e h r Schwung. Doch nicht nur
rund um die Kelter wird, wie es sich für ein echtes Heimatfest gehört, einiges geboten.

So findet am Samstag um 16 Uhr wieder ein Stadtrundgang mit Ortshistoriker Eberhard Hahn statt, Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Weinpresse am Bahnhof.

Und am Sonntag ist von 12 bis 17 Uhr am verkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone. Das Modehaus Zaiss, Fashion Outlet, die Parfümerie Godel, Salon Richter und das Bauhaus warten mit Schnäppchen und Angeboten auf die Besucher. „Es ist ein bunter Veranstaltungsmix. Jeder kann sich seinen Höhepunkt heraussuchen“, ist Fritz Warth überzeugt.
PPP
Sorgen am Montag mit Rock, Pop und Soul bei der Sektbar-Party für Stimmung: Die Cover-Band „Pink Party Plane“. Foto:Enslin

„Untertürkheimer Kirbe stand nie zur Debatte“

Untertürkheimer Zeitung 18.4.2009
Untertürkheim: Auflösung des Weinfestvereins abgewendet - Fritz Warth bleibt weiter Vorstand


Seit 45 Jahren organisiert der Weinfestverein Untertürkheim die Kirbe. Doch nun sollte der Verein auf eigenen Antrag aufgelöst werden. Das haben die Mitglieder aber abgelehnt. Vielmehr wurde gleich ein neues Vorstandsgremium gewählt. „Die Untertürkheimer Kirbe stand aber nie zur Debatte“, sagt der alte und neue Vorsitzende Fritz Warth.

Weinfestverein
Die Mitglieder des neuen Weinfestvereins 2009: Michael Warth,
Thomas Haug, Klaus Schmidt, Andrea Warth, Werner Feinauer,
Thilo Buob, Eduard Zaiß und Fritz Warth (von links).

Von Alexander Müller

Untertürkheim ist untrennbar mit dem Weinbau verbunden. Dazu gehört für die meisten auch die traditionelle Kirbe. Für viele Untertürkheimer ist das viertägige Weinfest am dritten Wochenende im September sogar die fünfte Jahreszeit. Aber die Zeichen der Zeit gehen auch am Wengerterörtchen nicht spurlos vorüber. Auf der einen Seite stiegen die Kosten für das traditionelle Weinfest in den vergangenen Jahren immer mehr. Vor allem die Sperrung der Strümpfelbacher Straße vor der Kelter mit der Umleitung des Autoverkehrs über die Großglocknerstraße fällt schwer ins Gewicht. Auf der anderen Seite sind auch in Untertürkheim die Besucherzahlen rückläufig. Die traditionellen Kirben scheinen nicht mehr im Trend der Zeit zu liegen. „Es ist immer mehr in Frage gestellt, ob es sich noch lohnt“, sagt Warth.

Zudem gab es auch Probleme bei der Nachfolgeregelung. Denn nach 14 Jahren als „Chef“ wollte Warth die Zügel aus der Hand geben. Im Zuge dessen sollte auch eine Verjüngungskur im Gremium durchgeführt werden. Doch dies scheiterte. Die Gerüchteküche brodelte ob der Zukunft der Kirbe. Tatsächlich stellte der Ausschuss des Weinfestvereins den Antrag den Verein aufzulösen. Jedoch anders als in Obertürkheim „stand die Kirbe zu keiner Zeit zur Debatte“, betont Warth, der die Geschäfte kommissarisch weiterführte. Vielmehr war es die Idee, die Aufgaben der Organisation und der Durchführung der Weinmanufaktur zu übertragen. Schließlich findet die Kirbe schon immer in deren Räumen statt. Doch das wurde nun bei einer außerordentlichen Hauptversammlung abgelehnt.

Ganz im Gegenteil. So wurde gleich ein kompletter neuer Vorstand gewählt. Mit Ausnahme von Fritz Warth, der als Vorsitzender bestätigt wurde „Wir sind wieder voll einsatzfähig“, sagt Warth. Als Stellvertreter fungiert nun der Jungwinzer Michael Warth.

Zum Teil konnte so die angestrebte Verjüngungskur umgesetzt werden. In erster Linie steht nun wieder die Organisation des Weinfestes auf dem Programm. Schließlich ist diese Aufgabe auch in der Satzung des Vereins verankert. Allerdings kann sich Warth dennoch vorstellen, auch die Weinmanufaktur noch stärker als bislang schon der Fall, mit einzubinden.
„Es ist eine Frage inwieweit wir uns arrangieren können“, sagt Warth. Genaueres sollen Besprechungen in den kommenden Wochen ergeben. Eines steht aber definitiv fest: Vom 18. bis 21. September wird in diesem Jahr wieder das traditionelle Untertürkheimer Weinfest in und rund um die Kelter stattfinden. „Egal in welcher Form“, sagt Warth.

Einsatz am Weihnachtsmarkt

Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Aktivitäten des Weinfestvereins. So sind die Mitglieder
auch wieder auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz. Zudem ist man auch weiterhin bereit, bei Anlässen
wie Festumzügen mitzuwirken.
Darum hätten ihn etliche andere Vereine, allen voran die Arbeitsgemeinschaft Untertürkheimer Vereine gebeten, erklärt Warth. Schließlich blickt der Weinfestverein nun auch schon auf eine 45-jährige Tradition zurück. Und das soll sich nach den Unwägbarkeiten der vergangenen Monate auch nicht ändern.

Fotos und Berichte vom 44. Weinfest und Kirbe 2008

FahneTanzTrauben
Fotos:Enslin
Fritz Warth: Kein Fest war wie das andere

Stuttgarter Wochenblatt 5.3.2009

Für jeden Anlass eine

14 ganz besondere Stücke hat Fritz Warth im Schrank: Für jedes Weinfest unter seiner Regie hat ihm seine Tochter Christine eine einzigartige Krawatte angefertigt. Schließlich war auch jede Auflage des Festes anders und gut wie immer von irgendwelchen Neuerungen begleitet. Die ungewöhnliche Krawattensammlung wird vermutlich nicht mehr wachsen, denn bei der Mitgliederversammlung des Weinfestvereins am Samstag möchte Warth wie bereits angekündigt den Vorsitz abgeben. Etwas bang ist dem Wengerter vom Trollinger-Höfle aber doch, denn entgegen seiner Hoffnung hat sich bisher kein Nachfolger für den Posten gefunden.

Weinfest-LogoFritz Warth ist mit dem Untertürkheimer Weinfest aufgewachsen: Schon bei seiner ersten Auflage 1964 war er als Bub dabei und verkaufte Brezeln. Seit 14 Jahren steht er an der Spitze des Weinfestvereins und blieb jedes Jahr eine Woche seinem Betrieb fern, um bei dem Lokalereignis die Fäden zu ziehen. Jetzt wäre es aus seiner Sicht Zeit, den Vorsitz weiterzugeben.

UNTERTÜRKHEIM - Im Jahr 1995, bei der 30. Mitgliederversammlung des Weinfestvereins, übernahm Fritz Warth den Vorsitz. Der Verein wagte mit dem damals anstehende Weinfest gleich etwas Neues: Erstmals versuchte man, den Sonntagabend aufzuwerten und engagierte die nicht gerade billigen "Blaumeisen" als Band. "Das war schon eine Anspannung, ob das ankommt", erinnert sich Warth - aber dann sei "die Bude hackevoll" gewesen. Eigentlich war bei jedem Fest etwas neu oder anders: Irgendwann wurde die Straßensperrung genehmigt, was ein Segen war, denn vorher hatte sich der Hauptverantwortliche eine Menge Ärger eingehandelt, weil Festgäste Flaschen unter der Absperrung durchrollen ließen.

Neu kam die Eröffnungsfeier vor dem Rathaus dazu oder der ökumenische Gottesdienst, dessen verschiedene Beteiligte gar nicht so leicht unter einen Hut zu bringen waren. Mal marschierte der Weinfestverein bei der 800-Jahr-Feier in Untertürkheim mit, mal bei Volksfest-Umzügen. Die Weingärtner-Genossenschaft wurde zur Weinmanufaktur, die Kelterhalle neu gestaltet, ein Kabarettabend kam zum Weinfest dazu. "Wenn etwas gut läuft, meint man immer, man müsse das nochmal toppen", sagt Warth. "Aber irgendwann stößt man an die Grenzen." Die Grenzen spürte er bei jenem Weinfest, als für die bekannte Band "Fernando-Express" - eigentlich ein Publikumsmagnet - gerade mal 50 Karten im Vorverkauf weggingen.

Oder im Jahr 2001, als in der Woche vor dem Weinfest die Anschläge des 11. September verübt wurden: "Das war ein Alptraum." Alles war vorbereitet und bestellt - sollte man das Fest abblasen? Die Organisatoren entschlossen sich, den Bands abzusagen, auf laute Musik zu verzichten und der Opfer zu gedenken. Manchen in Untertürkheim war das zu viel Pietät, anderen zu wenig. Aber "allen recht machen kann man es sowieso nie", weiß Warth schon lange. Sein persönlicher Höhepunkt in all den Jahren war, als er seine eigene Tochter Christine bei der Eröffnung als Weinkönigin begrüßen konnte: "Das war für mich das Allerschönste." Ihr verdankt er auch die Krawattensammlung - zu jedem Fest ein Einzelstück in Seidenmalerei, Serviettentechnik oder anders gestaltet. Im Stiftungsbuch des Weinfestvereins, das Warth eingeführt hat, blättert er jetzt durch all die Trinksprüche und Ereignisse seit 1995. Und denkt mit etwas mulmigen Gefühlen an die Mitgliederversammlung am Samstag. Denn ein Nachfolger für den Vorsitz des Vereins, mit dem der 58-Jährige so eng verwachsen ist, zeichnet sich bisher nicht ab.

Karin Ait Atmane


Fotos und Berichte vom 43. Weinfest und Kirbe 2007

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Fotos: Enslin

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Fotos: Enslin
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Fotos: Enslin

Fotos vom 42. Weinfest und Kirbe 2006

EröffnungMV UT
Fotos: Enslin

Kraftakt zum Auftakt der Kirbe

WeinmanufakturWeinmanufakturKirbeschießen
RummelplatzStraße
Bilder von der Eröffnung am Freitag - Fotos Enslin

Straßenfest Straßenfest
Straßenfest vor der Kelter - Fotos Enslin

WEINFESTVEREIN UNTERTÜRKHEIM e.V.

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Die Mitglieder des neuen Weinfestvereins 2009: Michael Warth,
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Postanschrift:
Weinfestverein Untertürkheim e.V.
1. Vorsitzender Michael Warth
Stubaier Straße 41
70327 Stuttgart

Telefon: (0711) 5 77 32 73
www.weinfest-untertuerkheim.de

info@weinfest-untertuerkheim.de

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